Hier findest du eine Linkliste mit Beiträgen zum Sprachwandel. Sollte einer der Links nicht mehr funktionieren oder ein Beitrag nicht mehr aktuell sein, gib doch gerne deinen Pädagog*innen Bescheid.
A – Allgemeines zum Sprachwandel
„Beschwerden über einen Sprachverfall“ – GfdS Wortcast (Podcast)
Zwei Sprachberaterinnen der Gesellschaft für deutsche Sprache sprechen über Beschwerden, die sie regelmäßig von Menschen erhalten, die Sprachverfall beklagen. Besonders aufschlussreich: Welche Emotionen stecken hinter der Angst um die Sprache, und was sagt die Sprachwissenschaft dazu?
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Gottschalk, Hanna / Kuntzsch, Lutz (2023): Beschwerden über einen Sprachverfall. Wortcast – der Podcast der Gesellschaft für deutsche Sprache, Folge 19 und 20. Online unter: https://gfds.de/folge-19-beschwerden-ueber-einen-sprachverfall-teil-1/ und https://gfds.de/folge-20-beschwerden-ueber-einen-sprachverfall-teil-2/ (zuletzt abgerufen am: 10.07.2026).
„Wer wann wie sprach und spricht“ – Deutschlandfunk Nova (Text & Podcast)
Das ist ein Überblicksbeitrag über die Geschichte der deutschen Sprache: von frühen Sprachstufen bis zur Gegenwartssprache. Der Beitrag macht deutlich, dass Wandel nicht neu ist und dass das, was heute „falsch“ klingt, morgen schon Standard sein kann.
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Salewski, Sibylle (2026): Deutsch im Wandel – Wer wann wie sprach und spricht. In: Deutschlandfunk Nova. Online unter: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/deutsch-im-wandel-wer-wann-wie-sprach-und-spricht (zuletzt abgerufen am: 13.07.2026).
„Die Kuh ist gemelkt, der Zopf geflechtet, der Schatz gehebt“ – Spektrum der Wissenschaft (Text)
Am Beispiel starker und schwacher Verben zeigt der Artikel, welchen Regeln Sprachwandel folgt und welche Veränderungen im Deutschen bereits im Gange sind. Was heute als Fehler gilt (z.B. „gewinkt“ statt „gewunken“), kann morgen schon korrekt sein.
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Kiefl, Ines (2023): Wie wird sich die deutsche Sprache in Zukunft ändern? In: Spektrum der Wissenschaft. Online unter: https://www.spektrum.de/news/wie-wird-sich-die-deutsche-sprache-in-zukunft-aendern/2146014 (zuletzt abgerufen am: 13.07.2026).
„Verkommt die deutsche Sprache?“ – Deutsche Welle (Text)
Die Deutsche Welle geht der Frage nach, ob die Klagen über Sprachverfall berechtigt sind und kommt zu einer klaren Antwort: Nein. Hier gibt es einen gut lesbaren, journalistisch aufbereiteten Beitrag mit historischen Belegen dafür, dass die Sprache schon immer im Wandel war.
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Cords, Suzanne (2019): Vom vermeintlichen Verfall der deutschen Sprache. In: Deutsche Welle (dw.com). Online unter: https://www.dw.com/de/vom-vermeintlichen-verfall-der-deutschen-sprache/a-51142692 (zuletzt abgerufen am: 13.07.2026).
„Der Mythos vom natürlichen Sprachwandel“ – Deutschlandfunk Kultur (Text)
Ein meinungsstarker Kommentar, der die aktuellen Debatten um Gendern, Sprachkritik und den Rechtschreibrat zusammenführt. Wer entscheidet, was „richtig“ ist und welche Rolle spielen dabei Institutionen und gesellschaftliche Gruppen?
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Estis, Alexander (2023): Kommentar: Sprachkritik, Gendern, Sprachwandel und der Rechtschreibrat. In: Deutschlandfunk Kultur. Online unter: https://www.deutschlandfunkkultur.de/kommentar-sprachkritik-gendern-sprachwandel-rechtschreibrat-100.html (zuletzt abgerufen am: 13.07.2026).
B – Konkrete Beispiele für Sprachwandel
„Jugendliche als Sprachpioniere“ – Deutschlandfunk Nova (Text & Podcast)
Am Beispiel des Jugendworts 2025 erklärt der Beitrag, wie Jugendsprache funktioniert und warum sie als Treiber des Sprachwandels gilt. Er ist eine gute Quelle, um zu verstehen, wie neue Wörter in die Alltagssprache gelangen und warum das kein Verfall ist.
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van de Weyer, Anke (2025): Jugendwort 2025 – Jugendsprache als Motor für den Sprachwandel. In: Deutschlandfunk Nova. Online unter: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/jugendwort-2025-jugendsprache-als-motor-fuer-den-sprachwandel (zuletzt abgerufen am 10.07.2026).
„Warum eine Bezeichnung für Frauen zum Tabu wurde“ – Nordkurier
Der Artikel erzählt die Geschichte des Wortes „Fräulein“ von seiner Herkunft aus dem Adel bis zu seiner Abschaffung im Amtsdeutsch 1971/72. Diese Phänomen ist ein konkretes Beispiel dafür, wie gesellschaftliche Veränderungen direkt in die Sprache eingreifen.
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Moldenhauer, Eike (2026): Warum eine Bezeichnung für Frauen zum Tabu wurde. In: Nordkurier. Online unter: https://www.nordkurier.de/panorama/warum-eine-bezeichnung-fuer-frauen-auf-zum-tabu-wurde-4362090 (zuletzt abgerufen am 10.07.2026).
„Menschen sprechen öfter wie KI“ – Deutschlandfunk Nova (Podcast)
Das ist ein aktueller Beitrag über ein neues Phänomen: Wie beeinflusst KI-Sprache (z.B. von ChatGPT) unseren eigenen Sprachgebrauch? Sprechen Menschen zunehmend in glatteren, unpersönlicheren Formulierungen, weil sie KI-Texte lesen und unbewusst imitieren?
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o.V. (2025): Sprachwandel – Menschen sprechen öfter wie KI. In: Deutschlandfunk Nova. Online unter: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/sprachwandel-menschen-sprechen-oefter-wie-ki (zuletzt abgerufen am 13.07.2026).
„Kundschaft wird immer häufiger geduzt“ – Die Zeit (Text)
Ikea machte es vor, Aldi und Adidas folgten: Immer mehr Unternehmen duzen ihre Kundschaft. Der Artikel zeigt am konkreten Beispiel Du/Sie, wie Sprachwandel im Alltag sichtbar wird und was Sprachwissenschaftlerinnen dazu sagen.
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o.V. (2021): Kundschaft wird immer häufiger geduzt. In: Die Zeit (dpa-Meldung). Online unter: https://www.zeit.de/news/2021-07/20/kundschaft-wird-immer-haeufiger-geduzt (zuletzt abgerufen am 13.07.2026).
„Der Professor, die Professor, das Professor“ – Tagesspiegel (Text)
Der Berliner Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch erklärt anhand der Genderdebatte, wie Sprachwandel grundsätzlich funktioniert und warum es keine einheitliche Sprachregelung geben kann oder sollte.
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Stefanowitsch, Anatol (2020): Warum Sprachwandel notwendig ist: Der Professor, die Professor, das Professor. In: Der Tagesspiegel. Online unter: https://www.tagesspiegel.de/wissen/der-professor-die-professor-das-professor-5730424.html (zuletzt abgerufen am 13.07.2026).
